Ethea
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Empathie

Erkennen, was jemand fühlt – und es an dich heranlassen

Meist am schwersten bei: Emotionalität niedrig, Verträglichkeit niedrig

Die drei Phasen

  1. Tag 1–7

    Beobachten

    Schau zu, wie es passiert. Niemand muss davon wissen.

  2. Tag 8–14

    Klein anfangen

    Mach es dort, wo es dich nichts kostet.

  3. Tag 15–28

    Ernst machen

    Die Menschen und Räume, auf die es wirklich ankommt.

Drei der 28 Tage

Einer aus jeder Phase, vollständig. Der Rest kommt in der App, einer pro Tag — die ersten 7 Tage gratis.

Tag 1 ca. 5 Min.

Benenne ein Gefühl, das du heute siehst

Such dir ein Gespräch aus, das du heute führst – zu Hause, bei der Arbeit, egal wo. Während der andere redet, frag dich im Stillen: Was fühlt er gerade? Leg dich auf ein Wort fest und schreib es hinterher auf. Sag niemandem etwas davon.

Warum es zählt

Gefühle übersieht man leicht, weil niemand sie ankündigt. Wer eines benennt, fängt an, Menschen zu lesen.

Wenn es hakt

Wenn ein einzelnes Wort unmöglich wirkt, entscheide dich zwischen dreien: froh, angespannt oder müde. Falschliegen zählt auch – heute musst du nur hinschauen.

Danach beantwortest du

  • Welches Wort hast du aufgeschrieben?
  • Woran hast du es erkannt – an den Worten, am Gesicht oder an der Stimme?
Tag 8 ca. 5 Min.

Stell einem Fremden eine echte Frage

Stell einem Menschen, den du nie wiedersehen wirst – Barista, Kassierer, Paketbote, Taxifahrer –, eine echte Frage zu seinem Tag, etwa: „Was war bisher das Beste an Ihrer Schicht?“ Dann hör dir die ganze Antwort an, ohne das Handy anzurühren. Lass ihn ausreden, bevor du selbst etwas sagst.

Warum es zählt

Eine Frage ohne Hintergedanken zeigt jemandem, dass er gesehen wird. Fremde sind das Übungsfeld: Es steht so gut wie nichts auf dem Spiel, und die Antworten sind überraschend ehrlich.

Wenn es hakt

Wähl einen Moment, in dem keine Schlange hinter dir steht. Wenn dir eine Frage zu groß vorkommt: „Langer Tag heute?“ öffnet dieselbe Tür.

Danach beantwortest du

  • Was hat er gesagt – und hat dich etwas daran überrascht?
  • Wie hat sich sein Gesicht verändert, als du gefragt hast?
Tag 15 ca. 10 Min.

Frag beim stillen Kollegen nach

Achte heute bei der Arbeit auf jemanden, der stiller oder angespannter wirkt als sonst. Such einen Moment unter vier Augen – Küche, Flur, Direktnachricht – und frag: „Du wirkst heute etwas still. Alles okay?“ Dann hör zu, was kommt, ohne weiter zu bohren, als er von selbst erzählt.

Warum es zählt

Bei der Arbeit bemerkt zu werden ist selten. Eine Zwei-Zeilen-Frage kann der einzige Moment im Tag von jemandem sein, in dem er Mensch ist und nicht Funktion.

Wenn es hakt

Unter vier Augen zählt mehr als die perfekte Formulierung – niemand will das quer durchs Großraumbüro gefragt bekommen. Sagt er „alles gut“, nimm es so und lass die Tür offen. Heute kein Arbeitsplatz? Dann zählt der Stillste in jeder beliebigen Gruppe.

Danach beantwortest du

  • Was hattest du bemerkt, das dich gerade auf ihn gebracht hat?
  • Was kam zurück – und hat es zu deinem Eindruck gepasst?

Wie der Fortschritt gemessen wird

Vor dem Start bewertest du diese Situationen von 1 bis 5. Nach 28 Tagen bewertest du sie erneut, ohne die ersten Antworten je zu sehen. Der Unterschied ist der ganze Punkt der App.

  • Einen Streit aus der Sicht des anderen sehen
  • Bei jemandem bleiben, der gerade aufgelöst ist
Empathie

Finde heraus, wo du wirklich stehst.

Fünf Minuten für den Test. Danach 7 Tage gratis.

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