Ethea
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Soziales Geschick

In Räume und Gespräche gehen, die du sonst meiden würdest

Meist am schwersten bei: Extraversion niedrig

Die drei Phasen

  1. Tag 1–7

    Beobachten

    Schau zu, wie es passiert. Niemand muss davon wissen.

  2. Tag 8–14

    Klein anfangen

    Mach es dort, wo es dich nichts kostet.

  3. Tag 15–28

    Ernst machen

    Die Menschen und Räume, auf die es wirklich ankommt.

Drei der 28 Tage

Einer aus jeder Phase, vollständig. Der Rest kommt in der App, einer pro Tag — die ersten 7 Tage gratis.

Tag 1 ca. 10 Min.

Zähl die Gelegenheiten, die du verstreichen lässt

Führ heute eine Strichliste über jeden Moment, in dem du etwas zu jemandem hättest sagen können und es gelassen hast – der Aufzug, die Schlange, die Teeküche, der Nachbar an der Tür. Ändere noch nichts; zähl nur. Schreib abends die Endzahl auf.

Warum es zählt

Du kommst in keine neuen Räume, solange du die Türen nicht siehst – und die meisten haben keine Ahnung, an wie vielen sie an einem einzigen Tag vorbeilaufen.

Wenn es hakt

Nimm die Notizen-App auf deinem Handy, oder zähl an den Fingern und notier den Stand beim Mittagessen. Ein Moment zählt auch dann, wenn Ansprechen leicht seltsam gewesen wäre – du zählst Gelegenheiten, keine Pflichten.

Danach beantwortest du

  • Wie hoch war deine Endzahl – höher oder niedriger als gedacht?
  • Welchen einen Moment hättest du am liebsten genutzt?
  • Wo tauchten die meisten Gelegenheiten auf – Arbeit, Besorgungen, zu Hause?
Tag 8 ca. 10 Min.

Grüß drei Leute auf deinem üblichen Weg

Grüß heute drei Menschen, an denen du ohnehin vorbeikommst – den Nachbarn an den Mülltonnen, die Person an der Bushaltestelle, den Mitarbeiter am Empfang, den Hundebesitzer. Blickkontakt, ein Nicken und ein klares „Guten Morgen“ – mehr ist nicht zu tun. Zähl mit: eins, zwei, drei.

Warum es zählt

Ein Gruß ist die kleinste mögliche Tür in ein Gespräch, und eine Tür, die du einmal geöffnet hast, geht beim nächsten Mal deutlich leichter auf.

Wenn es hakt

Häng jeden Gruß an eine feste Stelle auf deinem Weg, damit du im Moment nichts mehr entscheiden musst. Grüßt jemand nicht zurück, zählt deiner trotzdem – du warst immer nur für deine Hälfte zuständig.

Danach beantwortest du

  • Wie haben die drei jeweils reagiert?
  • Welcher Gruß fiel dir am schwersten, und warum genau der?
  • Hat irgendjemand auch nur annähernd so reagiert wie im schlimmsten Fall, den du dir ausgemalt hattest?
Tag 15 ca. 10 Min.

Sprich heute dreimal als Erster

Sei heute dreimal derjenige, der zuerst spricht – bei Menschen, die du wirklich kennst: Kollegen, Nachbarn, den Stammgästen im Fitnessstudio –, bevor sie sich entscheiden, ob sie es tun. Geh jedes Mal einen Satz über das Hallo hinaus: ein Name, dazu eine Frage oder ein Kommentar zu dem, worauf ihr beide gerade schaut. Zähl bis drei; hör nicht bei eins auf.

Warum es zählt

Bei Menschen, die du immer wieder siehst, gibt still derjenige den Ton der ganzen Beziehung vor, der zuerst spricht – und als Erster sprechen ist eine Rolle, die du dir einfach nehmen kannst.

Wenn es hakt

Namen sind Verstärker: „Morgen, Dana – wie war das Spiel?“ kommt doppelt so warm an wie „Morgen“. Aufzug, Teeküche und Flur sind deine drei leichtesten Bühnen.

Danach beantwortest du

  • Wo sind deine drei passiert?
  • Wirkte jemand überrascht – angenehm oder anders?
  • Welches der drei könnte diese Woche zu einem längeren Gespräch werden?

Wie der Fortschritt gemessen wird

Vor dem Start bewertest du diese Situationen von 1 bis 5. Nach 28 Tagen bewertest du sie erneut, ohne die ersten Antworten je zu sehen. Der Unterschied ist der ganze Punkt der App.

  • In ein laufendes Gespräch einsteigen
  • Einen konkreten Tag und eine Uhrzeit für ein Treffen vorschlagen
  • Einen Raum betreten, in dem du niemanden kennst
Soziales Geschick

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Fünf Minuten für den Test. Danach 7 Tage gratis.

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